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Im Georg Büchner Buchladen hier in Darmstadt habe ich mir zum Geburtstag das neue Heft der Arch+ „Wohnerfahrungen“ gekauft: Wohnexperimente, Selbsthilfe, Zusammenleben, Fokus: Haushalt, Raumkonzepte, Passageres Wohnen. Sehr spannendes Heft, hab erst zwei Artikel gelesen, ein Interview mit Käthe Kruse („Tödliche Doris“) über die Geschichte des Bauhofs „Manteuffelstraße“ – Von Hausbesetzern zu Genossenschaftern und einen Bericht über „Wohnen in der Autobahn-Stadt Europa“: „Wenn Wohnen, laut Villem Flusser, bedeutet, sich in gewohnter Umgebung aufzuhalten, dann bewohnt der LKW-Fahrer die Kabine seiner Zugmaschine …
In dem Heft werde ich noch lange stöbern und lesen.
archplus-218-wohnerfahrungen
Erschienen am 04.12.2014, Einzelheft: 20 Euro. „Wohnerfahrungen“ ist das dritte ARCH+ Heft einer Serie, die sich mit der Bedeutung von Empirie für die Arbeit von Architekten und Stadtplanern beschäftigt (Heft 203 und 206/207). Was ist unter Wohnempirie zu verstehen und wozu braucht man sie? Die letzte Frage lässt sich recht schnell beantworten: Seit Architekten für das Wohnen zuständig sind und das Bauen zu einer Angelegenheit von Spezialisten geworden ist, braucht es Informationen über die Wohnvorstellungen und das tatsächliche Wohnverhalten der künftigen Nutzer, die aus den statistischen Bevölkerungsdaten nicht ablesbar sind – eine Konfrontation mit der Realität für die Entwicklung sozialer Phantasie.

Heute ist der 23. Dezember 2009: Habe überlegt, wie ich diesen Blog nenne: schöner wohnen, gerne wohnen, wohnen, wohnenwill –  ist alles besetzt oder trifft nicht ganz, was ich hier sammeln will. Die Google-Suche nach „wiewohnen“ (klingt ein bisschen nach Glingonen oder einem alten europäischen Volksstamm) fand diesen ersten Eintrag, der mein Thema ziemlich genau trifft:

RWTH Aachen – Wie wohnen wir in Zukunft? Wie wohnen wir in Zukunft? Die Zukunftsfähigkeit von Stadtquartieren und Wohnungsbeständen stand im Mittelpunkt eines Kolloquiums, das gemeinsam von der RWTH Aachen sowie dem Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung und Bauwesen des Landes Nordrhein-Westfalen, kurz ILS NRW, ausgerichtet wurde.

Das zweite Ergebnis:

Wie wohnen? – Berlin.de – Themen » Wohnen im Alter. Wie wohnen? Schrift: + größer | 0 normal | – kleiner. Betreut Photocase · Betreutes Wohnen. „Betreutes Wohnen“, „Wohnen mit …

Die weiteren Ergebnisse behandelten die Themen:

Wie wohnen im Alter? Wie wohnen Paare? Wandel, Persistenz und Geschlechterverhältnisse in der Gestaltung, Nutzung und Pflege von Räumen.
Wie wohnen
unsere europäischen Nachbarn?
Wie wohnen – wo leben? Flächen sparen – Qualität gewinnen.

Und sehr  interessant, dass es 1949 in Stuttgart eine Ausstellung „Wie wohnen?“ gab, wo unter anderem Egon Eiermanns Möbelentwürfe präsentiert wurden:

https://i1.wp.com/www.architonic.com/imgTre/08_09/mark0.jpg

Egon Eiermann, Korbsessel E 10, 1952

Bedingt durch die Kriegszerstörungen des Zweiten Weltkrieges fehlten Ende der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts in der jungen Bundesrepublik Deutschland noch immer mindestens 5 Millionen Wohnungen. Durchschnittlich teilten sich damals 5,4 Personen eine Wohnung. Neue und kompakte Wohnlösungen und Einrichtungsideen präsentierte 1949 die Ausstellung ‚Wie Wohnen?‘ in Stuttgart (und ein Jahr später in Karlsruhe) – Deutschlands Wiedereintritt in das internationale Design nach dem Zweiten Weltkrieg.

Und auch das letzte Ergebnis auf der ersten Seite dieser Google-Suche ist nett und erwähnenswert:

Singles: Wie wohnen Singles? | PARSHIP
PARSHIP.de:
Wie wohnen Singles? Wie wollen sie in Zukunft wohnen? Lesen Sie in unserer großen Nutzerumfrage die überraschenden Ergebnisse • PARSHIP.de.

Also nenne ich diesen Weblog „Wie wohnen?“ und er handelt vom Wohnen in der Stadt, auf dem Land, von Wohnungen, Stadtplanern, Heizformen, Bauwägen, von Fahrrädern, Autos, Fußgängern, Europäern, Kindern, Zimmern, Verkehr, Essen, Eigentum, Kommunikation, Wohndesign, Geschmack, Stil, Träumen, Sehnsucht und allem was damit zusammen hängt (oder was mir dazu einfällt und wovon ich träume).

Als ich meinen Sohn (12 Jahre) fragte, was er davon hielte, umzuziehen, war er gar nicht begeistert, weil er wegen des weiteren Schulwegs früher aufstehen müsste (ganz zu schweigen von einem SchulWECHSEL) und weil ihm die beiden Wohnungen so gefallen, die er zur Zeit bewohnt.

P.S.: Die Domain „www.wiewohnen.de“ ist übrigens schon vergeben, wird aber wohl nicht mehr genutzt (letzter Forumseintrag aus 2006). Dort kann man sich aus Modulen ein Haus nach seinen Wünschen bauen (lassen?).

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Wie würde ich gerne wohnen (nicht zu weit weg von hier)? Dieser Blog sammelt Ideen und Materialien zum Wohnen in Häusern, Wohnungen, Stadtvierteln, Städten und auf dem Land, zu Umbau/Renovierung, Gärten, Einrichtung und Infrastruktur. Mein Motto: Ein Leben, von dem ich keinen Urlaub brauche.

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